Das geklaute Bild

Wenn das eigene Bild nach dem Shooting nicht nur in den für den Kunden vorgesehenen und vertraglich vereinbarten Medien zu finden ist, sondern plötzlich auf Party-Flyern oder Zeitungsanzeigen auftaucht, handelt es sich eindeutig um eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Dass ein Bildnis ungefragt verwendet wird, kommt dabei durchaus öfter vor, als so manch Nachwuchsmodel sich ausmalt. Der Weg zum Anwalt ist hier der einzig richtige Schritt. Ein auf das Vertragsrecht von Models spezialisierter Anwalt kann dann über die Möglichkeiten aufklären, die dem Model obliegen. Zunächst wird er den Vertrag prüfen und die Aussichten auf das weitere Vorgehen abschätzen. Liegt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte vor, wie es durch die ungefragte Verwendung von Bildnissen der Fall ist, kann er mögliche Schadensersatzansprüche oder Unterlassungsverfügungen einleiten. Ein Bildklau ist dabei nicht nur für das Model eine unschöne Angelegenheit, sondern auch für den Auftraggeber. Dieser hat schließlich für exklusive Bilder eine entsprechende Gage gezahlt und sich vertraglich an die Verwendungseinschränkungen gebunden. Der Weg zu einem Fachanwalt gehört in solchen Fällen also auch noch zum „guten Ton“.

10 goldene Regeln fürs Model Business – I

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