Ein Model muss sich so einiges anhören, wenn es um ihren Beruf geht. Leider machen sich dabei immer wieder Vorurteile breit, allen voran der Glaube, ein Job als Model wäre leicht. Wir haben ein paar der krassesten Vortuteile in Verbindung mit dem Modelleben zusammengestellt – und natürlich die entsprechenden Gegenargumenten!
Vor allem Magersucht, Drogenkonsum und der gnadenlose Konkurrenzkampf werden gerne benutzt, um das Modelbusiness schlecht zu machen. Unstrittig ist, dass immer wieder solche Gegebenheiten in der Modelbranche vorkommen. Schuld daran ist aber nicht der Beruf des Models selbst, sondern die falschen Vorstellungen von Schönheitsidealen, der enorme Druck und die fehlende Kraft, denen solche Models zum Opfer fallen. Von den Medien gnadenlos ausgeschlachtet machen solch traurige Ereignisse dann die Runde und führen dazu, alle Models über einen Kamm scheren zu wollen. Die Realität sieht gänzlich anders aus, denn gerade was das Vorurteil Magersucht angeht, wird besonders auf den Laufstegen dieser Welt darauf geachtet, dass der BMI stimmt. Fällt dieser unter 18,5 wird das Model nicht für den Laufsteg zugelassen.
Models seien dumm und ohne Schulbildung, das hört man im Modelbusiness oft. Tatsache ist jedoch, dass die meisten Models, die es bis in die Spitze geschafft haben ziemlich intelligent sind. Sie haben frühzeitig für ihre spätere berufliche Zukunft vorgesorgt, denn eine Modelkarriere wehrt nicht ewig. Um sich in solch einer Form auch dann vermarkten zu können, wenn der Laufsteg längst „gelaufen“ ist, braucht es schon eine gute Schulbildung, Idealerweise ein Studium und ein kluges Köpfchen.
Ein weiteres, sehr gerne aufgeführtes Klischee über Models ist, dass sie lediglich gut aussehen, sich ein wenig vor der Kamera bewegen und schicke Klamotten zur Schau tragen müssten. Wirklich schwer ist der Job als Model also nicht. Falsch gedacht. Der Job als Model erfordert Kraft, Ausdauer und jede Menge Können, das Models sich mühsam erarbeiten müssen. Auf 14 cm hohen Absätzen freudig lächelnd über den Laufsteg zu schreiten ohne umzuknicken, sich in Windeseile von einem Outfit ins nächste zu schälen und die teils recht unfreundliche Behandlung auf Schauen ohne Murren über sich ergehen zu lassen, ist schließlich alles andere als easy. Stress gehört zur Tagesordnung, Geduld beim Styling ebenfalls und nicht zuletzt endet der „geregelte“ Tagesablauf nicht, wie in den meisten anderen Berufen, nach 8 Arbeitsstunden.