Eines der wohl außergewöhnlichsten Models internationaler Laufstege ist die Engländerin Lily Cole. Sie ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, dass ein Model keineswegs einfach nur hübsch sein muss, sondern ganz im Gegenteil: Etwas Außergewöhnliches. Und außergewöhnlich ist nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Intelligenz.
Lily Cole wurde am 19. Mai 1988 in Torquay geboren. Ihre Modelkarriere begann, als die junge Engländerin in einem Fast-Food-Restaurant von einem Modelscout entdeckt wurde und einen Vertrag bei Strom Models unterschrieb. Eine nicht unbekannt Agentur, die unter anderem auch Kate Moss entdeckte. Nur ein Jahr später, im Jahr 2003, konnte man Lily Cole bereits in der italienischen Vogue sehen. Das verhalf dem jungen Model mit dem außergewöhnlichen Puppengesicht zum Durchbruch und brachte zudem zahlreiche Fotografengrößen auf den Plan. Seitdem arbeitete sie mit Nick Knight, Juergen Teller, Irving Penn, Arthur Elgort und Craig McDean zusammen und erschien mehrfach in Zeitschriften wie der Vogue, Citizen K oder V. 2004 wurde Cole daraufhin zum Model of the Year gekürt und auch im Jahr 2007 erneut für den Titel nominiert, den sie jedoch gegen Agyness Deyn verlor.
Auch Werbekampagnen liefen mit der puppengesichtigen Lily hervorragende. So war sie unter anderem das Gesicht für das Moschino Parfüm I Love Love und wurde für Werbeaufnahmen von Chanel, Cacharel, Hermès und Christian Lacroix gebucht. Auf den Laufstegen machte die Engländerin mit den Maßen 81-63-89 ebenfalls eine gute Figur und lief für namhafte Labels wie Versace, Gaultier, Chanel, Vuitton und andere. Im Oktober 2009 folgte ein Werbevertrag mit Rimmel London und auch die Modelinie Marks and Spencer wirbt mit Lily, die als das jüngste Model gilt, das jemals für die Modelinie geworben hat.
Auf der Leinwand hat Cole ebenfalls einiges hinter sich. So übernahm sie seit 2007 zahlreiche Filmrollen, sowohl Haupt-, als auch Nebenrollen und konnte auch hier überzeugen. Nebenbei engagiert sich Lily Cole stark im sozialen und gesellschaftlichen Bereich und schloss im Jahr 2011 ihr Kunstgeschichte-Studium mit der höchsten Note, dem Double-First, ab.