Im Portrait: Carla Bruni

Nicht erst durch ihre Ehe mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist Cala Bruni bekannt geworden. Die 1967 als Carla Gilberta Bruni Tedeschi geborene Italienerin hatte schon vorher ihren Karriereweg eingeschlagen: Als Model, Schauspielerin, Komponistin und Sängerin!

Geboren in einer angesehenen Familie, der (Zieh-) Vater Großindustrieller, die Mutter Konzertpianistin, wuchs Carla ab ihrem fünften Lebensjahr zusammen mit ihren beiden Geschwistern in Frankreich auf. Später besuchte sie ein Schweizer Internat und studierte Architektur und Kunst, was sie allerdings wieder abbrach, um sich der Modelkarriere zu widmen. Das war im Alter von 19 Jahren und ihre Auftraggeber waren keine geringeren als Dior und L`Oreal. Nachdem die junge Bruni zu Beginn ihrer Karriere hauptsächlich die Cover von Modemagazinen zierte, war sie von 1995 bis 1997 auch auf den Laufstegen der Welt zu sehen. Sie präsentierte die Kollektionen von Valention, Galliano und Yves Saint Laurent und stieg schnell in die Riege der bestbezahlten Models der Welt auf. Kein Wunder, denn ihr Jahresgehalt bewegte sich auf bis 7,5 Millionen Dollar.

Während ihrer Laufstegzeit entdeckte Bruni aber auch eine andere Art von Kamerajob für sich, den als Schauspielerin. So wirkte sie unter anderem in „Catwalk“ und „Paparazzi“ mit, bevor sich Bruni 1998 aus der Modewelt zurückzog. Das sollte allerdings nicht gleichzeitig ihr Karriere-Ende bedeuten – sie verlagerte lediglich ihre Prioritäten und widmete sich der Musik. Zunächst stand Chanson auf dem Plan, dann betätigte sie sich als Liedschreiberin und konnte tatsächlich im Jahr 2000 den ersten Erfolg feiern. Das Album des französischen Julien Clerc, für das sie sechs Songs schrieb, landete in Frankreich prompt auf Platz eins. Erst 2002 war sie nicht nur selber als Komponentin und Texterin tätig, sondern sang ihre Songs auch noch selber. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten, das Album verkaufte sich schlagartig mehr als eine Million Mal und landete in den französischen Charts auf Platz eins. Sogar in Deutschland schaffte Bruni damit den Sprung in die Top 20. Ihre nachfolgenden Alben waren von diesem Erfolg nicht mehr gekrönt, verkauften sich aber dennoch gut.

Auch das Privatleben von Cala Bruni wurde ausführlich in der Klatschpresse beleuchtet. Zuletzt durch ihre Ehe mit dem französischen Staatspräsidenten in die sie ihren Sohn aus einer vorherigen Beziehung mit Enthoven mitbringt. Am 19.10.2011 kam die gemeinsame Tochter mit ihrem Ehemann zur Welt. Doch auch vor Sarkozy wurde über etliche Affären der Bruni gemunkelt, unter anderem mit Donald Trump, Kevin Costner, Mick Jagger und Eric Clapton.